KHL sagt kompletten Spieltag ab.
(rt) Nach dem tödlichen Flugzeugabsturz des Eishockey Teams von Lokomotive Jaroslawl hat die Kontinentale Eishockey-Liga (KHL) alle Partien des ersten Spieltags abgesagt. Darauf hätten sich der KHL-Aufsichtsratsvorsitzende Wjatscheslaw Fetissow, KHL-Präsident Alexander Medwedew und der Vorsitzende der Spielervereinigung, Andrej Kowalenko, geeinigt, wie die KHL am Donnerstag auf ihrer Internetseite mitteilte.
Bei dem Unglück am gestrigen Mittwoch (07.09.2011) war fast das gesamte Team von Lokomotive Jaroslawl an Bord der verunglückten Chartermaschine. Von den insgesamt 45 Passagieren der Jak-42 verloren 43 ihr Leben. Als Ursache wird bisher das berühren einer Antenne vermutet.
Im Team von Lokomotive Jaroslawl spielten neben dem Deutschen Robert Dietrich noch weitere Ausländische Spieler aus Tschechien, der Slowakei und Kanada. Der mehrmalige Meister spielte in der Kontinentalen Hockey Liega (KHL), welche nach der NHL als zweitstärkste der Welt gilt.
In Jaroslawl versammelten sich am gestrigen Abend tausende Fans, um mit Kerzen und Blumen von ihren Idolen abschied zu nehmen.
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