Kim Jong Ill on Tour

Derzeit reist ein alter kranker Mann in seinem Zug, den einst Stalin verschenkte durch Russland. Kim Jong Il(l). Über sein zweites l streitet man sich - je nach transkription. Aber das ist nebensächlich. Zug jedenfalls fährt er, weil er Flugangst hat. Das geht zwar vielen so, doch die wenigsten haben einen gepanzerten Zug von Stalin.
Was aber macht Kim denn nun in Russland. Nur um mal im Baikal zu baden, wie berichtet, wird er wohl nicht die Dampflock angeheitzt haben. Krank soll er ja sein - man munkelt, er wolle seine Nachfolgeregelung mit Moskau und Peking klären. Wobei eigentlich doch feststeht - die Macht bleibt in der Familie!
Den russischen Präsidenten Medwedjef jedenfalls hat Kim angeblich noch nicht getroffen. Aber irgendwelche Gebietsgouverneure etc... na denne - gute Reise!

Russlands Aussenministerium begrüßt Eroberung von Tripolis

(rt) Zur Eroberung der Hauptstadt Libyens, Tripolis veröffentlicht das Ministerium für äußere Angelegenheiten einen in etwa folgend lautenden Text:

„Die nun begonnene und dramatische Wende im irrenen libyschen Konflikt deutet allem Anschein nach von der baldigen Machtübernahme der Aufständischen in diesem Land hin. Wir (die Russische Föderation) gehen davon aus, dass hiermit das lang anhaltende innerlibysche Blutvergießen zu Ende geht“

Vor bereits einem Monat hatte der Präsident Russlands, Medwedev, gefordert, das der Revolutionsführer, Oberst Gadaffi seinen Posten verlassen und die Macht einem Nachfolger übergeben müsste.

Russland, das sich wie weitere BRIC Staaten und Deutschland einer UN Resulotion zum Angriff auf Libyen enthalten hatte, kritisierte in Person von Premierminister Putin die parteiischen NATO-Luftschläge und Französische Waffenlieferungen für die Aufständischen als einen neuen Kreuzzug. Der präsident, Medwedew, enthilet sich derartiger äußerungen.

ein hoch auf die metro... (gdanken zum Berlinrita Blog)

(rt) ganz ehrlich wenn ich sowas wie das Berlinrita Blog lese, dann, genau dann weis ich die Moskauer Metro zu schätzen. Ja, auch hier gab es schon ausfälle... aber das simple System Ringrinie und die kreutzenden (von wenigen ausnahmen und stichlinien abgesehen) machen es einfach schnell und ohne große Planung von A nach B zu kommen. Nachteilig - ein geschlossener äusserer Ring fehlt noch immer.

Das wahrlich beeindruckende aber - die Zuverlässigkeit und der hohe Takt. In Stoßzeiten alle 90 Sekunden ein Zug. Hohe Geschwindigkeiten und bewährtes Material, welches solche Belastungen wegsteckt. Und dabei gilt die Metro als gnadenlos überlastet - man merkt es häufig. Nur Tokio mit extra bestellten Wagonvollstopfern soll noch extremer sein. Trotzdem - besser eingeklemmt als stundenlang warten. Berlin, ich neide Dir nicht!

Sputnik auf Irrwegen

(rt) Wie ein angetrunkener schwankt der Satellit, mit einer Schlagseite von über 51 Grad, zwischen knapp 10000 und über 20000 Kilometer von der Erde entfernt durch das All. Durch den dort existierenden Athmosphärischen weiderstand, ist zu erwarten, das die Umlaufbahn zunehmend sinke und Express AM4 über kurz oder lang verglühen werde.

Recht offen behandelt man inzwischen das Thema der Ursachen.
Die Verantwortlichen hätten billigere Materialien verwendet, so vermutet Raumfahrtexperte Juri Karasch. 40 Prozent der Glonass-Gelder seien z.B. beiseite geschafft worden, erklärte er. Um dies zu verdecken, sei mit billigeren weniger wiederstandsfähigen Materialien gebaut worden. Die pannenserie der letzten Zeit belege die fehlende Zuverlässigkeit.
„Wenn alle Haushaltsmittel ihrem Zweck entsprechend verwendet werden, erhöht das die Qualität der russischen Raketentechnik deutlich“, erklärte er.

Michail Prochorow strebt nach Europa

(rt) Der neue Chef der Partei Rechte Sache, Milliardär Michail Prochorow, hat sich in der vergangenen Woche für den Anschluss Russlands an die Euro-Zone ausgesprochen.

Seiner Ansicht nach würde ein Beitritt zur EU und Eurobindung beide Währungen stärken. Der Rubel als Lokalwärung würde stärker von der Gas-Öl-Abhängigkeit befreit. Gleichwohl, dies haltem Ihm Kritiker auch vor, würde Russland dann zusammen mit Deutschland die Faulenzerstaaten wie Griechenland durchfüttern müssen. Dies sei natürlich nicht im russischen Sinne.

Ungeachtet der Kritik dürfte das Gedankenspiel Prochorows nicht einfach umzusetzen sein. Zm einen, weil die Anforderungen eines EU Beitrittes nicht einfach zu meistern sein dürften, zum anderen, weil der EU Beitritt im Land reichlich unpopulär ist.

Alkoholkonsum in Russland sinkt

(rt) Etwa 10 Liter reinen Alkohol soll der Deutsche trinken, der Russe trinkt im gleichen Zeitraum 15 Liter. Trotzdem ist Positiv festzuhalten, das in beiden Ländern der statistische Pro/Kopf verbrauch gesunken ist. In Russland freilich viel stärker. Hier ist ein Rückgang von 18 auf 15 Liter zu verzeichnen.
Leider jedoch, koönnte dieser seit einigen Jahren anhaltende Trend einen Dämpfer erfahren. Der verkauf alkoholischer Getränke, vor allen in den Nachtstunden und am Kiosk, wird massiv eingeschränkt. Geht man davon aus, das der Rückgang auch mit der in den letzten Jahren zunehmenden abwanderung vom Wodka hin zum Bier zu tun haben mag, so ist zu erwarten, das in Zukunft der "konzentriertere" Alkohol wieder Marktanteile gewinnen dürfte. Rein logistische Beschaffungsgründe dürften hierfür ausschlaggebend sein.

Wo ist Express-AM4

(RT) Etwas verwundet darf man nach dem als erfolgreich verlauteten Start von Express-AM4 nun doch sein.
Hält die Pannenserie in der unbemannten Raumfahrt Russlands doch an? So scheint es! Denn: angeblich hat die Kontrollstation den Kontakt zum Sputnik Express-AM4 verloren. Zwischen totalem Kommuniktionsverlust und "Express-AM4 sendet derzeit keine Possitionsdaten" ist gegenwärtig viel Spekulation in der Luft.
Hoffen wir das beste!

Erfolgreich im Kosmos

(RT) Nach mehreren Fehlschlägen im zivilen und militärischen Bereich kann Russland seit heute wieder einen erfolg in der unbemannten Raumfahrt verbuchen. Der Kommunikationssatellit Express-AM4 wurde in der vergangenen nacht mittels einer Proton Rakete in den Kosmos befördert. Besonders nach dem Fehlstart mit einer falsch betankten Rakete, welcher zum Verlust mehrerer GlosNas Sputniks führte, ist der erfolgreiche Start beruhigend.
Express-AM4, sowie die geplanten Express-AM5 und Express-AM6, deckt die gesammte Fläche der ehemaligen Sowjetunion ab. Aufgabe des Kommunikationssatelliten, der mit gut 6000 Kilo wahrlich kein leichtgewicht ist, sei die Versorgung vor allem des fernen Ostens mit digitaler Rundfunkübertragung und eine verbesserte Internetanbindung in schwer zugänglichem Gebiet.
Für Express-AM4 und seine Brüder rechnet man mit einer Lebenserwartung von etwa 15 Jahren.
Die Express Sputniki setzen auf die "Eurostar E3000" Platform auf, eine vom europäischen Konzern EADS Astrium entwickelte Plattform. Diese erlaubt eine relativ kostengünstige und individualisierbare Entwicklung mittels der vorgegebenen Basistechnologie und offener Schnittstellen.
Gestartet wurde vom legendären Kosmodrom in Baikonur/Kaschstan.

Mir 1 und Mir 2 zwischen Frankreich und der Schweiz

rt - Derzeit untersuchen die beiten Klein-U-Boote, gesponsort vom schweizer Pharmazeuten Frederik Paulsen. Dieser ist zugleich auch russischer Honorarkonsul. Das Elemo (Explorations des eaux lémaniques) genannte Projekt hat siche die erforschung des bisher kaum erkundeten Genfer Sees zur Aufgabe gemacht.

Neue XXL Wanderfalken für RZDS

(rt) Die Russische Staatsbahn RZDS verhandelt derzeit mit dem Sapsan (Wanderfalke) Hersteller Siemens über den Kauf weiterer Züge des modifizierten ICE3-Types. Geplant sei die bisher aus 10 Wahons bestehenden Einheiten ggf. in einer Bestückung von 15-20 Wagons zu betreiben.
Bis wann die Züge zum einsatz kommen sollen ist nicht bekannt. Die bishrigen Sapsan werden jedoch ab nächstem Jahr zur vereinbarten periodischen Wartung in Deutschland erwartet.

Politkowskaja Mörder gefasst?

(rt) Mit Rustam Machmudow ist es den russischen Behörden endlich gelungen den Mörder der russlandkritischen Journalistka Anna Politkowskaja zu fassen. Diese war vor etwa 5 Jahren unter großer medialer teilnahme vor ihrer Wohnung erschossen worden. Westliche Medien verurteilten die Tat vorschnell als reaktion auf ihre effekt-skandalösen Auftritte als Jurnalistin. Es zeigte sich jedoch recht schnell, das sie sich in Tschetschenien mit den falschen Leuten angelegt hatte. Der gefasste Täter soll schnellstmöglich an die Moskauer Staatsanwaltschaft überstellt werden.

Straßburg weist Chodorkowskijs Klage ab - Prozess nicht politischer Natur!

(rt) PUNKT! Weiteres muss wohl nicht gesagt werden. Eindeutige beweise für eine politische Natur des Prozesses kann der EuGH nicht finden. Damit dürfte eineindeutig festgestellt sein, das die Verurteilung wegen Steuerhinterziehung, Geldwäsche und Öldiebstahls zulasten des russischen Volkes rechtmäßig, notwedig und gerechtfertigt erfolgte.

Russland ist EHEC frei!

rt: Etwas weit herausgelehnt hat sich Landwirtschaftsministerin Jelena Skrynnik, als sie Russland EHEC Bakterium frei bezeichnete. Das Bekaterium an sich, so ist bekannt kann jeder mensch in sich tragen bzw. tut dies auch. Gefährlich sind enige wenige Stämme der Gattung.
Aufgeschreckt durch die Epedemie in Deutschland und einigen weiteren Europäischen Staaten, sind derartige bemühungen eine Panik im Volk zu vermeiden jedoch angebracht. Das EHEC Bakterium wurde nach angaben des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" auf Schlangengurken aus Spanien nachgewiesen. Vermutet wird eine Verunreinigung mit Gülle aus der Tierproduktion.
Aus Sicht der russischen Gesundheits- und Sozialministerin "Tatjana Golikowa" bestehe derzeit kein bedarf verstärkter Kontrollen des in Russland beliebten Gemüses.
Anders sieht dies wie immer Gennadi Onischtschenko. Als Oberster Amtsarzt Russlands und Leiter der Aufsichtsbehörde für Verbraucherschutz sehe er durchaus Gefahren, so der Experte für Infektionskrankheiten. In seiner unvergleichlichen und oft wenig wissenschaftlichen Art hat Onischtschenko auch dieses mal wieder einen genialen rat an sene landsleute. Esst Russische Gurken! Das diese sicher noch einige Zeit auf ihre Reife warten lassen, hat der Oberamtsarzt vermutlich nicht bedacht!

25 Jahre Tschernobyl

rt: Natürich jährt sich heute auch zum 226ten mal der Geburtstag von John James Audubon, wie uns das heutige Doodle verrät. Aber eigentlich ist heute ein besonderer Tag, ein Tag, der sich vielen Menschen regelrecht eingebrannt hat. Tschernobyl - der erste wirklich Mega-Medial aufbereitete Nuklearunfall. Tschernobyl war eigenlich nur ein misslungener Test, wenn auch mit fatalem Ausgang. Wochenlang beherrschte das Thema und die damit einhergehende Panik die Medien. Tatsache aber ist auch, Opfer gab es vor allem lokal und besonders bei den eingesetzten Rettungs/Säuberungskräften. Wennauch der westliche Wohlstandsbürger tunlichst auf zuviele Waldpilzgerichte verzichten sollte und Wild noch immer belastet ist, der heimische Kopfsalat ist es nicht oder nicht direkt nachweisbar. Ähnlich wie in Fukuschima ist man auch damals an einer großen Katastrophe, wie in Hollywod Filmen heraufbeschworen knapp vorbeigeschrammt. Wohl auch und vor allem den Liquidatoren, die ihre Gesundheit und ihr Leben riskierten, zu unser aller Wohl. Ihnen und ihren Familien gebührt heute unser Gedenken!

Vorbildlich - Petersburg rudert zurück!

(rt) Kundenproteste bringen etwas. Manchmal! In Petersburg erhörte das fürs öffentliche Verkehrswesen zuständige Smolny-Komitee seine Kunden, die Petersburger Bürger.
Werbung, die zunehmend dem Passagier die freie sicht nach aussen versperrte, soll in Zukunft ganz von allen öffentlichen Verkehrsmitteln verschwinden. Ein einheitliches, das Stadtbildprägendes Aussehen wird angestrebt. Zwar ist noch nicht bekannt wie, doch ein gemäßigter Retroloock könnte den Stadtbild in SPB sicher gut stehen.
Weltweit könnten sich daran viele Städte orientieren, Petersburg geht mit gutem Beispiel voran. Hoffentlich!